Neuigkeiten

Nicy und die Kavaliere der Nacht

05. Mai 2026

Die Nacht hat einen neuen Sound.

Mit „Nicy und die Kavaliere der Nacht“ bringt das Berliner Kriminal Theater einen Abend auf die Bühne, der sich bewusst keiner festen Form unterordnet. Am 5., 6. und 7. Mai 2026 treffen unterschiedliche Theaterformen aufeinander und verbinden sich zu einem abwechslungsreichen Gesamterlebnis.

Musiktheater, Comedy und Sprechtheater greifen ineinander, wechseln sich ab und ergänzen sich. Mal musikalisch, mal humorvoll, mal erzählerisch. Der Abend lebt von seinem Tempo, seinen Kontrasten und der Spielfreude des Ensembles.

„Nicy und die Kavaliere der Nacht“ ist kein klassisches Stück, sondern eine Mischung aus Szenen, Momenten und Stimmungen, die gemeinsam einen unterhaltsamen und überraschenden Theaterabend ergeben.

Termine:
Di, 05.05.2026, 20:00 Uhr (Premiere)
Mi, 06.05.2026, 20:00 Uhr
Do, 07.05.2026, 20:00 Uhr

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Neue Gauner in der Stadt

 

16. Oktober 2025

Wenn britischer Humor auf kriminelle Energie trifft, ist das Chaos nicht weit. „Ladykillers“ feierte am 15. Oktober 2025 Premiere – ein echter Klassiker des schwarzen Humors: pointiert, charmant und mit einer Prise Exzentrik.
Nach dem gleichnamigen Filmklassiker von William Rose, in einer Bühnenfassung von Elke Körver und Maria Caleita, entfaltet sich ein herrlich schräges Verbrechensszenario rund um ein „Streichquartett“, das nichts Geringeres als den perfekten Coup plant.

Ein Plan, so brillant wie zum Scheitern verurteilt

Die Geschichte beginnt harmlos: Eine Gruppe vermeintlicher Musiker quartiert sich bei der rüstigen Witwe Mrs. Wilberforce ein. Tee, Kammermusik und ein gemütliches viktorianisches Haus – die perfekte Tarnung für einen raffinierten Raubüberfall. Doch während der Plan in der Theorie reibungslos klingt, bringen Eitelkeiten, Missverständnisse und ein höchst eigenwilliges Schicksal die Gangstertruppe rasch aus dem Takt.
Und Mrs. Wilberforce? Sie entpuppt sich als weit mehr als die nette alte Dame von nebenan – mit britischer Höflichkeit und messerscharfem Witz bringt sie die Verbrecher Stück für Stück ins Wanken.

Ein Ensemble mit kriminell guter Spielfreude

Regisseur Thomas Wingrich inszeniert den Stoff als temporeiche Krimikomödie mit liebevollem Blick für schräge Figuren und Situationskomik. Vera Müller brilliert als unerschütterliche Mrs. Wilberforce, umgeben von einem erstklassigen Ensemble: Thilo Herrmann, Silvio Hildebrandt, Pablo Nina Toculescu, Henning Wolff, Katrin Martin, Jutta Schröder und Alejandro Ramón Alonso.
Für das Bühnenbild zeichnet Erwin Bode verantwortlich und lässt das Publikum in ein detailverliebtes England voller Charme und Ironie eintauchen.

„Der Coup so brillant – und das Scheitern so herrlich erbärmlich: eine köstliche Mischung aus Arsen und Spitzenhäubchen und der Olsenbande“, bringt Regisseur Thomas Wingrich das Stück augenzwinkernd auf den Punkt.


Büro, Blut und bitterböser Witz: „Mordskolleginnen“ im Open-Air-Theater in Strausberg

20. Juni 2025

Was wie ein gewöhnlicher Bürotag beginnt, endet in einem wilden Ritt durch Intrigen, Machtspiele und schwarzen Humor. Im idyllisch gelegenen Amphitheater des Burghotels „The Lakeside“ in Strausberg wird der Sommer zur Bühne für „Mordskolleginnen“ – eine satirische Krimikomödie von Frank Piotraschke, die jeden Sonntag im Juli und August um 20 Uhr Open-Air gezeigt wird.
Der Alltag im Großraumbüro gerät schnell aus den Fugen: Claudia (Julia Grimpe) freut sich auf ihre Beförderung, doch stattdessen landet Kollege Hagen (Gerhard Suppus) auf dem Chefsessel – gefördert von der aalglatten Dorothee (Katrin Schwingel), die Solidarität zwar buchstabieren, aber offenbar nicht leben kann. Und dann ist da noch Steffi (Miriam Kohler), die zwischen Naivität und Raffinesse changiert. Zwischen Kantinenklatsch und Kaffeemaschine spitzt sich alles zu – bis Hagen tot im Büro liegt. Die eine spricht von Notwehr, die andere von einem Unfall – und die dritte hat den Umzugskarton schon bereit. Es folgt eine rabenschwarze Aufarbeitung voller absurder Erklärungen und makabrer Komik.
„Mordskolleginnen“ bringt mit scharfem Witz, präzisen Dialogen und einem feinen Gespür für die Absurditäten des Arbeitsalltags eine herrlich überzeichnete Welt auf die Bühne. Die Figuren sind Karikaturen, vielleicht auch ein bisschen klischeehaft – jede hat ihre Ecken, Kanten und Abgründe. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erkennen nicht nur das Büro, sondern auch sich selbst in mancher Szene wieder – und das sorgt für herzhafte Lacher, wenn nicht gar für ein befreiendes Wiedererkennen.
Die Regie führt Sebastian Wirnitzer, der mit seiner Inszenierung von „Der Enkeltrick“ am Berliner Kriminal Theater bereits 2024 große Erfolge feierte. Mit Gespür für Timing, Komik und Typen bringt er auch „Mordskolleginnen“ zum Funkeln.
Am 31. August 2025 setzt „Der Enkeltrick“ den krönenden Schlusspunkt unter die Open-Air-Reihe. Die ebenfalls von Piotraschke verfasste Krimikomödie nimmt die bekannte Betrugsmasche aufs Korn – dreht den Spieß aber gekonnt um. Im Zentrum: die resolute Veronica und ihr Enkel Manfred, der nach Jahren plötzlich auftaucht und sogleich mit einem skurrilen Erbe konfrontiert wird. Was als harmloses Wiedersehen beginnt, wird zum düsteren Kammerspiel mit bösem Humor und überraschenden Wendungen.
Ob Mord im Büro oder Betrug im Familienkreis – Frank Piotraschke verbindet aktuelle Themen mit Ironie, schwarzem Witz und viel Theaterlust. Seine Stücke sind Spiegel unserer Gesellschaft – grotesk, entlarvend und höchst unterhaltsam.

Termine im Burgtheater „The Lakeside“ in Strausberg
Gielsdorfer Chaussee 6, 15344 Strausberg

Mordskolleginnen
Jeden Sonntag im Juli und August, jeweils um 20 Uhr
06. Juli 2025 PREMIERE
13. + 20. + 27. Juli 2025
03. + 10. + 17. + 24. August 2025

Der Enkeltrick
31. August 2025, 20 Uhr


Kloster Chorin öffnet die Türen für Ermittlungen im Mönchsgewand

07. Mai 2025

In langer Tradition gastiert das Berliner Kriminaltheater mit dem Stück „Der Name der Rose“ im Kloster Chorin. Dieser besondere Ort erlaubt nicht nur Zuschauer sein, sondern versetzt in eine andere Welt und lässt in die Geschichte eintauchen, wie es kaum ein anderer Raum schaffen könnte.

Der englische Franziskaner William von Baskerville reist mit seinem Novizen Adson von Melk in delikater politischer Mission in eine oberitalienische Benediktinerabtei. Dort sterben unter mysteriösen Umständen innerhalb weniger Tage fünf Klosterbrüder. Der Abt bittet den für seinen Scharfsinn bekannten William von Baskerville, die Todesfälle aufzuklären. Die furiose Kriminalgeschichte verbindet die Ästhetik des Mittelalters mit dem Realismus der Neuzeit und schafft bedrohliche Spannung in einer Kulisse, die nicht passender sein könnte.

Der Bestseller von Umberto Eco inszenierte Wolfgang Rumpf, der Intendant des Berliner Kriminal Theaters. Er schaute genauer hin bei dem Stück und sieht nicht nur den Historienroman, sondern auch viele Parallelen zur heutigen Zeit. „Es geht um Fanatismus, Rechthaberei, Vernunftsstreben und um die Suche nach Wahrheit. Zwar spielt das in unserem Text in einer Epoche Europas, die vom Machtkampf der dogmatischen katholischen Kirche gegen innere Widerstände einerseits und dem Anspruch der weltlichen Throne auf Herrschaft andererseits geprägt war. Schlägt man jedoch die Zeitung auf heutzutage, kommt einem das alles immer noch entgegen.“

Lassen Sie sich dieses Schauspiel nicht entgehen!

Termine:
13. + 14. Juni 2025 19:30Uhr

Ort:
Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Weitere Informationen:
Die Vorstellungen werden akustisch unterstützt und der Veranstaltungsort ist überdacht.
Es gibt einen Bus-Shuttle (durch die BBG) vom Bahnhof Chorin zum Kloster und zurück - dieser ist im Kartenpreis enthalten!


Das RBB Heimatjournal zu Besuch

26. Oktober 2024

Ihr wolltet schon immer einmal Mäuschen bei einer unserer Proben spielen? Das RBB Heimatjournal hatte nicht nur die aufregende Möglichkeit, dabei zu sein, sondern hat die Probe auch direkt für euch gefilmt. Das Team begleitete uns durch eine spannende Probe und zeigte, wie intensiv die Arbeit am perfekten Theatererlebnis ist. Mit ihren Kameras fingen sie besondere Momente ein, in denen unsere Darstellerinnen in ihre Rollen eintauchen und die Szenen zum Leben erwecken.
Neben dem besonderen Blick von der Bühne aus wurde auch das Stellwerk besucht und die Aussicht von oben auf die Bühne gezeigt. Unser Technischer Leiter Frank gibt Einblicke in das Zusammenspiel von Ton und Licht und lässt die Inszenierungen auf besondere Weise leuchten.

Am 26. Oktober 2024 um 19 Uhr lief der Beitrag im RBB Fernsehen. Doch keine Sorge, ihr könnt euch den Beitrag noch zwei Jahre lang in der Mediathek ansehen.

https://www.rbb-online.de/heimatjournal/videos/bouldern-und-Krimis-in-der-berliner-friedenstrasse.html

Das Heimatjournal zeigt übrigens noch weitere spannende Orte in der Friedenstraße. So entdeckt ihr in der Sendung eine Boulderhalle in einem alten Weinkeller und eine außergewöhnliche Kirche mit Doppelfunktion. Wer also neugierig auf die Vielfalt unserer Nachbarschaft ist, sollte unbedingt reinschauen!